Moin Fabian,
das Getränk hat mich auch etwas ins Schleudern gebracht (beinahe

), aber jetzt zur Sache:
Ich habe mich zwar an Richards Rezept orientiert, wollte und mußte jedoch einige Änderungen vornehmen. "Wollte" bei der Sauerteigführung und "mußte" bei einigen Zutaten, wo ich der Einfachheit halber auf vorhandenes zurückgegriffen habe.
Von mir abgewandeltes Rezept für das leckere
Speck - Zwiebel – Brot (ursprünglich von Richard -> Backfuzi), ergibt ca. 7 fertig gebackene Brote von 1000g.
Sauerteig:
1000g Roggenschrot
350g Roggenmehl 1150
1350g Wasser
135g Anstellgut vom Roggensauer
„Wobecker“ Drei-Stufen-Führung:
1. Zutaten für den Sauerteig (gesamt 2835g) verrühren und über Nacht bei 21°C ruhen lassen

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2. 100g Roggenmehl und 150g warmes Wasser hinzufügen und 10h bei 21°C ruhen lassen

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3. am nächsten Morgen 100g Roggenmehl und 200g lauwarmes Wasser dazugeben und 7h lang bei 21°C stehen lassen.
Anmerkung:
Es ist so, daß auch hierbei nicht alles so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde, d.h. ich konnte die in der Literatur dafür genannten Parameter (Temperatur, Zeit) nicht einhalten und habe dennoch ohne jede fremde Hefe lockere, wohlschmeckende Brote gebacken.
Brotteig:
3360g Sauerteig
1800g Roggenmehl 1150
900g Weizenvollkornmehl
510ml Rotwein (trocken)
ca. 300g Kartoffelbrei (Rest vom Vortag)
690ml Wasser
63g Salz
ca.10Min kneten, dann 30Min Stockgare.
Für die
Zwiebel-/Speckmischung:
540g gewürfelten Speck
ein Dutzend kleine Zwiebeln

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in der Pfanne andünsten und abkühlen lassen. Die Mischung dann nach der Stockgare zum Brotteig geben, im Gärkörbchen ca. 1- 1,5h zur Stückgare reifen lassen.

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Den vorgeheizten Lehmbackofen auf 250 Grad abkühlen lassen, die Brote einschießen, bei etwas geöffneter Drosselklappe (= fallende Temperatur) backen. Nach 35Min. leicht mit Wasser besprühen und nach insgesamt 45Min.

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die fertigen Brote herausziehen.

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Sie sind fertig, wenn sie beim Klopfen auf die Unterseite "hohl" klingen.

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Am nächsten Tag, wenn sie abgekühlt sind, schmeckt es am besten.[/i]

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Das finde ich auch und möchte mich herzlich bei Richard für die vielen guten Ideen bedanken, ohne die wir wohl nicht zu diesem Leckerbissen gekommen wären

!